Kurz erklärt: Streuverlust beschreibt den Anteil Ihrer Werbekontakte, der „ins Leere läuft“ – weil die Anzeige Personen erreicht, die nicht zur Zielgruppe passen oder kein echtes Interesse haben. Weniger Streuverlust heißt: besserer Einsatz von Budget und oft niedrigere Kosten pro Anfrage/Kauf.
Was bedeutet Streuverlust im Marketing?
Streuverlust entsteht, wenn Kampagnen zu breit ausgesteuert sind oder wenn Botschaft und Angebot nicht zur Suchanfrage bzw. zum Interesse der Nutzer passen. Dann gibt es zwar Reichweite oder Klicks, aber zu wenig Ergebnis.
Typische Ursachen
- Zielgruppe zu allgemein: „Alle“ ansprechen führt häufig zu vielen unpassenden Kontakten.
- Falsche Keywords/Platzierungen: viele Impressionen, aber geringe Relevanz.
- Anzeigenversprechen passt nicht: Nutzer klicken, finden aber nicht das Erwartete.
- Landingpage zu unklar: kein Fokus, kein nächster Schritt, zu viele Themen.
- Mangelnde Messung: Optimierung passiert nach Bauchgefühl statt nach Daten.
So reduzieren Sie Streuverlust (praxisnah)
- Suchintention treffen: informieren, vergleichen oder kaufen – und Content/Anzeigen daran ausrichten.
- Sauber segmentieren: Kampagnen nach Themen, Zielgruppen und Geräten trennen.
- Negative Keywords & Ausschlüsse: unpassende Suchanfragen/Placements konsequent ausschließen.
- Landingpages fokussieren: klare Headline, Nutzen, Trust und ein eindeutiger CTA.
- Messen, was zählt: Conversions, Umsatz, ROAS/ROI – nicht nur Klicks.
Woran erkennen Sie Streuverlust?
- Viele Klicks, aber wenig Anfragen/Käufe.
- Hohe Absprünge auf der Landingpage, obwohl die Anzeige gut läuft.
- Suchbegriffe/Placements passen nicht zu Ihrem Angebot.
- Hohe Kosten pro Conversion im Vergleich zu anderen Kampagnen/Produkten.
Praxis-Tipp
Starten Sie mit Ihren Top-Budget-Kampagnen: prüfen Sie Suchbegriffe/Placements, setzen Sie Ausschlüsse und passen Sie Anzeige + Landingpage so an, dass der Nutzer in den ersten Sekunden merkt: „Ja, genau das suche ich.“