Kurz erklärt: Usability (Benutzerfreundlichkeit) beschreibt, wie einfach und angenehm Nutzer Ihre Website oder Ihren Onlineshop bedienen können – vom ersten Eindruck bis zum Ziel (z. B. Kauf oder Anfrage).
Was bedeutet Usability?
Gute Usability heißt: Nutzer finden schnell, was sie suchen, verstehen Inhalte ohne Umwege und können Aktionen problemlos ausführen. Im Shop betrifft das vor allem Navigation, Suche, Produktseiten, Warenkorb und Checkout.
Woran erkennt man gute Usability?
- Orientierung: klare Navigation, sinnvolle Kategorien, eindeutige Labels.
- Verständlichkeit: Inhalte sind schnell erfassbar, Begriffe sind nachvollziehbar.
- Bedienbarkeit: Buttons, Formulare und Filter funktionieren intuitiv – auch mobil.
- Fehlertoleranz: Nutzer werden geführt, Fehler werden verständlich erklärt.
- Geschwindigkeit: Seiten laden schnell und „springen“ nicht beim Aufbau.
Warum Usability so wichtig ist
- Mehr Abschlüsse: weniger Abbrüche in Warenkorb und Checkout.
- Bessere Zufriedenheit: Nutzer kommen eher wieder (und empfehlen weiter).
- Effizienteres Marketing: Wenn die Seite überzeugt, holen Ads/SEO mehr Ergebnis aus dem Traffic.
Typische Usability-Probleme
- Unklare Navigation oder zu viele Menüpunkte ohne Priorität.
- Wichtige Infos fehlen „oben“ (Preis, Lieferzeit, Vorteile, Vertrauen).
- Filter sind unverständlich oder mobil schwer zu bedienen.
- Formulare sind zu lang oder wirken kompliziert.
- Zu viele Pop-ups/Overlays, die den Inhalt blockieren.
Schnelle Praxis-Checks
- 5-Sekunden-Test: Ist sofort klar, worum es geht und was der nächste Schritt ist?
- Mobile first prüfen: Menü, Filter, Buttons und Forms mit dem Daumen bedienbar?
- Top-Einstiegsseiten: Gibt es pro Seite genau einen sinnvollen „Weiter“-Klick?