Kurz erklärt: Ein Server ist ein Rechner bzw. Dienst, der Anfragen entgegennimmt und Antworten liefert – zum Beispiel eine Website, Dateien oder Datenbank-Ergebnisse. Im Web heißt das meist: Browser fragt an, Server liefert die Seite zurück.
Was macht ein Server?
Server „bedienen“ andere Geräte oder Programme. Sie stellen Dienste bereit, die dauerhaft erreichbar sein sollen – intern im Netzwerk oder über das Internet. Typisch im E-Commerce: Seiten ausliefern, Suchfunktionen bedienen, Warenkorb/Checkout verarbeiten und Daten sicher speichern.
Wichtige Server-Arten (einfach erklärt)
- Webserver: liefert Webseiten aus (HTML, CSS, Bilder) und nimmt HTTP-Anfragen an.
- Application-Server: führt Logik aus (z. B. Shop-Funktionen, Login, Checkout).
- Datenbankserver: speichert Daten (Produkte, Bestellungen, Kunden) und liefert sie auf Anfrage zurück.
- Fileserver: verwaltet Dateien zentral (Uploads, Dokumente, Medien).
- Mailserver: versendet/empfängt E-Mails (Bestellbestätigungen, Newsletter, Support).
- DNS-Server: übersetzt Domains in IP-Adressen (damit der Browser den richtigen Server findet).
So verarbeitet ein Server eine Anfrage
- 1) Anfrage: Der Browser ruft eine URL auf (z. B. eine Kategorie oder Produktseite).
- 2) Weiterleitung: Die Anfrage landet beim Webserver und wird an den passenden Dienst weitergegeben.
- 3) Verarbeitung: Anwendung und ggf. Datenbank liefern Inhalte/Ergebnisse.
- 4) Antwort: Der Server sendet die Seite/Daten zurück – der Browser stellt alles dar.
Was im Shop-Alltag besonders wichtig ist
- Performance: schnelle Ladezeiten, stabile Darstellung, gute Mobile-Nutzbarkeit.
- Sicherheit: Updates, Schutz vor Angriffen, saubere Rechte/Backups.
- Stabilität: Monitoring, saubere Deployments, planbare Wartungsfenster.