Kurz erklärt: SERP bedeutet Search Engine Results Page – die Ergebnisseite einer Suchmaschine. Sie zeigt nicht nur organische Treffer, sondern oft auch Anzeigen und spezielle Elemente wie Snippets, Bilder oder lokale Ergebnisse.
Was ist eine SERP?
Eine SERP ist die Seite, die nach einer Suchanfrage erscheint. Je nach Suchintention sieht sie unterschiedlich aus: Bei „kaufen“ stehen oft Shopping-Elemente oder Anzeigen im Fokus, bei „wissen“ eher Erklärboxen und Ratgeber-Ergebnisse.
Was kann auf einer SERP vorkommen?
- Organische Ergebnisse (normale Suchtreffer)
- Suchanzeigen (z. B. über Google Ads)
- Featured Snippet (kurze Direkt-Antwort über den Treffern)
- Local Pack / Maps (lokale Anbieter, Bewertungen)
- Bilder / Videos (Bild- oder Video-Boxen)
- Sitelinks (zusätzliche Unterlinks unter einem Ergebnis)
Warum SERPs wichtig sind
- Sie sehen, was Google für eine Suchanfrage als „passend“ versteht (Intention).
- Sie erkennen, wer dominiert (Ratgeber, Shops, Marktplätze, Vergleichsseiten).
- Sie verstehen, womit man Klicks gewinnt (Snippet, Nutzen, klare Titles).
- Sie entscheiden besser, ob SEO, Ads oder beides sinnvoll ist.
Praxis: SERP kurz analysieren
- Welche Intention dominiert? Informieren, vergleichen oder kaufen?
- Welche Inhalte ranken? Kategorie/Produkt, Ratgeber, Brand-Seiten, Marktplätze?
- Welche SERP-Features stehen da? Snippet, Bilder, Local, Shopping – und wie kommt man rein?
- Was ist der „Klickgrund“? Preis, Nutzen, Bewertungen, schnelle Antwort, Vertrauen?
Typische Fehler
- Content passt nicht zur Suchintention (z. B. Ratgeber statt Kategorie – oder umgekehrt).
- Title/Description sagen nicht klar, warum man klicken soll.
- Wichtige Infos fehlen (Lieferzeit, Preisrahmen, Vorteile, Vertrauen).
- Mobile Darstellung wirkt gequetscht oder langsam.