Mobile First bedeutet: Design und Inhalte werden zuerst für Smartphones entwickelt und anschließend für Tablet und Desktop erweitert. Das sorgt für bessere Bedienbarkeit, klare Prioritäten und oft auch für weniger Absprünge.
Was bedeutet „Mobile First“?
Beim Mobile-First-Prinzip liegt der Fokus zuerst auf kleinen Screens: Was ist wirklich wichtig, was muss sofort verständlich sein, und was kann später kommen? Danach wird die Seite schrittweise für größere Displays ausgebaut (progressive Erweiterung).
Warum Mobile First wichtig ist
- Nutzer erwarten mobil schnelle, einfache Seiten – sonst wird schneller abgebrochen.
- Mobile Bedienbarkeit verbessert häufig auch die Conversion (Buttons, Lesbarkeit, Checkout).
- Google bewertet in vielen Fällen die mobile Version als Grundlage für Rankings (Mobile-first Index).
Mobile First ist nicht gleich „nur mobil“
Mobile First heißt nicht, dass Desktop egal ist. Es heißt: Prioritäten zuerst mobil sauber lösen – und anschließend gezielt erweitern, statt mobil nachträglich „irgendwie passend zu machen“.
Typische Maßnahmen in der Praxis
- Lesbarkeit: ausreichende Schriftgröße, klare Abstände, kurze Absätze.
- Touch-Ziele: Buttons/Links groß genug, genug Abstand, klare CTAs.
- Navigation: einfache Menüführung, schnelle Orientierung, Suche gut sichtbar.
- Performance: Bilder optimieren, unnötige Skripte vermeiden, Layout stabil halten.
- Formulare/Checkout: wenig Felder, Autocomplete, klare Fehlerhinweise.
Häufige Fehler
- Desktop-Layout wird „runterskaliert“ – mobil wirkt es dann gequetscht.
- Zu große Hero-Bereiche: Inhalt/CTA rutscht nach unten und wird übersehen.
- Pop-ups verdecken Inhalte oder sind schwer zu schließen.
- Bilder/Slider bremsen die Seite, besonders über Mobilfunk.