Kurz erklärt: ROAS (Return on Ad Spend) zeigt, wie viel Umsatz Sie pro Euro Werbebudget erzielen. Damit sehen Sie schnell, ob sich eine Kampagne grundsätzlich trägt – oder ob Sie nachsteuern müssen.
Was bedeutet ROAS?
ROAS ist eine Werbe-Kennzahl: Sie beantwortet die Frage „Wie viel Umsatz kommt aus meinen Anzeigen – im Verhältnis zu den Kosten?“ Gerade bei Google Ads oder Paid Social ist ROAS oft eine der ersten Zahlen, auf die Teams schauen.
ROAS berechnen (Formel & Beispiel)
- Formel: Umsatz aus Anzeigen ÷ Werbekosten
- Beispiel: 10.000 € Umsatz bei 2.000 € Kosten → ROAS = 5,0
- Als Prozent: ROAS 5,0 entspricht 500 %
Wann ist ein ROAS „gut“?
Es gibt keinen universellen Zielwert, weil Marge, Versand, Retouren und Fixkosten je nach Shop stark variieren. „Gut“ ist ein ROAS dann, wenn er zu Ihrer Profitabilität passt.
Die häufigsten ROAS-Fallen
- Umsatz ≠ Gewinn: Ein hoher ROAS kann trotzdem unprofitabel sein (Marge/Retouren).
- Attribution: ROAS hängt davon ab, wie Conversions zugerechnet werden.
- Warenkorb & Wiederkäufe: Erstkäufe können knapp sein, aber langfristig profitabel.
- Rabatte verzerren: Umsatz steigt, aber Gewinn sinkt.
Was verbessert den ROAS wirklich?
- Saubere Zielseiten: Anzeige & Landingpage müssen zusammenpassen.
- Klares Angebot: Nutzen, Preislogik und Vertrauen schnell sichtbar machen.
- Segmentieren: nach Produktgruppen, Gerät und Zielgruppe getrennt steuern.
- Tracking prüfen: ohne verlässliche Messung ist ROAS nur eine Schätzung.