Kurz erklärt: Ein KPI (Key Performance Indicator) ist eine Kennzahl, die zeigt, ob Sie ein Ziel erreichen. KPIs machen Erfolg messbar – statt „Gefühl“ gibt es klare Werte.
Was bedeutet KPI?
KPI steht für „Key Performance Indicator“ – auf Deutsch: eine zentrale Leistungskennzahl. Wichtig ist das Wort „Key“: Es geht um die wenigen Kennzahlen, die wirklich zeigen, ob Sie auf Kurs sind.
Gute KPIs sind
- zielbezogen: sie passen zu Ihrem konkreten Ziel (z. B. mehr Umsatz, mehr Anfragen, weniger Abbrüche).
- messbar: klar definiert und zuverlässig in Tools erfassbar.
- vergleichbar: über Zeiträume hinweg (Woche/Monat/Jahr) oder zwischen Kampagnen.
- beeinflussbar: Sie können mit Maßnahmen wirklich etwas daran ändern.
Beispiele für KPIs im E-Commerce
- Umsatz: Gesamtumsatz, Umsatz pro Kanal, Umsatz pro Kategorie.
- Conversion Rate: Anteil der Besucher, die kaufen/anfragen.
- Ø Bestellwert (AOV): durchschnittlicher Warenkorb.
- Kosten pro Bestellung: Marketingkosten im Verhältnis zu Bestellungen.
- Retourenquote: besonders wichtig für Gewinn und Planung.
KPIs in Marketing & SEO
- SEO: organischer Traffic, Sichtbarkeit, Rankings, Klickrate (CTR).
- Google Ads: Kosten, ROAS/ROI, Klickrate, Conversion Rate, Kosten pro Conversion.
- Content: Einstiegsseiten, Verweildauer/Engagement, Klickpfade in den Shop.
Typische Fehler bei KPIs
- Zu viele KPIs gleichzeitig – am Ende schaut niemand mehr hin.
- „Vanity KPIs“ ohne Zielbezug (z. B. reine Reichweite ohne Ergebnis).
- KPIs ohne Kontext: Kanal, Gerät und Zeitraum werden nicht getrennt betrachtet.
- Messung ist unvollständig (Tracking/Consent), dadurch sind Werte schwer vergleichbar.
Praxis-Tipp
Definieren Sie pro Ziel 1–3 Haupt-KPIs und ergänzen Sie nur wenige unterstützende Kennzahlen. Beispiel „Shop wächst“: Umsatz + Conversion Rate + Ø Bestellwert – damit sehen Sie schnell, welcher Hebel wirkt.