Brand Awareness: Markenbekanntheit steigern
Kurz erklärt: Brand Awareness (Markenbekanntheit) beschreibt, wie gut Menschen Ihre Marke wiedererkennen oder aus dem Kopf erinnern. In der Praxis wird sie oft als Prozentwert aus Umfragen angegeben – zusätzlich helfen digitale Signale wie Marken-Suchanfragen oder Direktzugriffe, um Trends zu erkennen.
Was bedeutet Brand Awareness genau?
Markenbekanntheit ist ein Top-of-Funnel-Thema: Je bekannter und präsenter Ihre Marke ist, desto eher wird sie bei Bedarf gewählt. Das wirkt sich besonders im E-Commerce auf Vertrauen, Klickrate und häufig auch auf Conversion aus.
Die 3 Stufen der Markenbekanntheit
- Top-of-Mind: Ihre Marke wird als Erste genannt.
- Ungestützte Bekanntheit (Unaided Recall): Nutzer nennen Ihre Marke ohne Hilfe (ohne Liste/Logo).
- Gestützte Bekanntheit (Aided Recall/Recognition): Nutzer erkennen Ihre Marke, wenn Name oder Logo gezeigt wird.
Wie misst man Brand Awareness sinnvoll?
- Umfragen: gestützt/ungestützt (Recall & Recognition) – sauber segmentiert nach Zielgruppe.
- Share of Search: Anteil Ihrer Marken-Suchanfragen im Vergleich zum Wettbewerb (Trend-/Benchmark-Signal).
- Brand Traffic: Direktzugriffe, Marken-Keywords, wiederkehrende Besucher, Social Mentions.
Wie steigern Sie Markenbekanntheit?
- Konsistenz: klare Botschaft, wiedererkennbare Gestaltung, gleiche Tonalität über alle Kanäle.
- Reichweite + Relevanz: Content, SEO und Social so ausspielen, dass Menschen Sie regelmäßig sehen und verstehen.
- Paid Reach (wenn sinnvoll): Kampagnen, die gezielt Bekanntheit aufbauen (z. B. YouTube/Display).
Praxis-Hinweis: Brand Awareness wächst oft nicht „über Nacht“. Entscheidend ist, dass Sie Messpunkte (z. B. Marken-Suchen) und konstante Präsenz über Wochen/Monate kombinieren.
FAQ
Ist Brand Awareness eine KPI in Prozent?
Oft ja – insbesondere in Umfragen (gestützt/ungestützt). Online kann man zusätzlich mit Proxy-KPIs arbeiten (Brand Search, Direct Traffic), um Entwicklungen schneller zu erkennen.
Was ist ein schneller Hebel?
Klarer Markenfokus (Message + Visuals) plus wiederkehrende Sichtbarkeit auf den passenden Kanälen – und anschließend konsequent messen.