Wenn Wachstum nicht aus einer einzelnen Kampagne entsteht: BPM Pro Shop verbindet ein breites Sortiment aus Wassersport, Mountainbike und Wintersport mit stark wechselnder saisonaler Nachfrage. Seit April 2025 entwickelt RESPONSE den JTL-Shop fortlaufend weiter – von Produktbundles und Nutzerführung über CRM und Affiliate Marketing bis zu Google Ads und Amazon.
Das Wichtigste in Kürze
Bei einem breiten Sortiment entsteht Orientierung durch passende saisonale Einstiege, aufgeräumte Navigation, Filter und Sortierungen.
Produktbundles, Cross-Selling und Upselling machen passende Ergänzungen sichtbar und unterstützen eine bessere Monetarisierung bestehender Nachfrage.
Shop, CRM, Affiliate Marketing, Google Ads und Amazon müssen an Nachfrage, Saison, Sortiment und Verfügbarkeit angepasst und gemeinsam betrachtet werden.
Ausgangssituation
BPM Pro Shop bietet Sportartikel, Bekleidung und Zubehör unter anderem für Kitesurfen, Wakeboarden, Mountainbike, Snowboard, Ski und Neopren an. Das Angebot richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Sportbegeisterte, die hochwertiges Equipment, passende Kombinationen und Beratung suchen.
Die Vielfalt des Sortiments eröffnet Umsatzchancen, erhöht aber zugleich den Orientierungsbedarf. Nutzer müssen passende Produkte, ergänzendes Equipment und saisonal relevante Angebote schnell finden können. Die Aufgabe bestand deshalb nicht in einem Neustart, sondern darin, vorhandene Nachfrage konsequenter mit Sortiment, Nutzerführung, Kommunikation und Vertrieb zu verbinden.
Strategie
Die fortlaufende Weiterentwicklung konzentrierte sich auf drei miteinander verbundene Ziele: bestehende Nachfrage besser zu monetarisieren, die saisonale Orientierung zu verbessern und Kundenbindung sowie Reichweite auszubauen. Dafür wurden Shop, CRM, Marketing und Vertriebskanäle nicht getrennt voneinander betrachtet.
- Orientierung: Nutzer sollen trotz des breiten Sortiments schnell relevante Produkte und Kategorien finden.
- Monetarisierung: Bundles und passende Ergänzungen sollen vorhandene Nachfrage konsequenter aufgreifen.
- Saisonalität: Inhalte, Kampagnen und Sortimentszugänge werden an wechselnde Interessen angepasst.
- Verzahnung: Shop, CRM, Marketing und Vertriebskanäle werden als zusammenhängende Bestandteile der E-Commerce-Entwicklung betrachtet.
Die wichtigsten Maßnahmen im Detail
Produktkombinationen entwickeln
Für verschiedene Sportarten wurden Produktbundles und sinnvolle Kombinationen entwickelt, angelegt und fortlaufend gepflegt. Kategorieseiten erhielten ergänzend Cross- und Upselling-Elemente.
- Produktbundles für verschiedene Sportarten
- Cross- und Upselling-Elemente auf Kategorieseiten
- Überarbeitung der Produktdarstellung mit besseren Bildern und klarer herausgestellten Vorteilen
Saisonale Einstiege schaffen
Für Sommer, Zwischensaison und Winter entstanden saisonale Landingpages. Sie verbinden aktuelle Nachfrage mit passenden Kategorien und Angeboten.
- Landingpages für Sommer, Zwischensaison und Winter
- Verbindung von saisonaler Nachfrage, Kategorien und Angeboten
- Anpassung der Shopzugänge an wechselnde Interessen
Navigation und mobile Nutzung verbessern
Filter, Sortierungen, Navigation und Menüs wurden aufgeräumt. Ausverkaufte Artikel erscheinen nicht mehr im Shop. In der mobilen Ansicht wurden außerdem Button-Überlagerungen bearbeitet, die den Zugriff auf Warenkorb und Kaufabschluss beeinträchtigten.
- Überarbeitung von Filtern und Sortierungen
- Aufräumen von Navigation und Menüs
- Entfernen ausverkaufter Artikel aus dem Shop
- Bearbeitung von Button-Überlagerungen in der mobilen Ansicht
CRM nach Sportarten und Interessen differenzieren
Mit Brevo wurden Automationen für unterschiedliche Interessen und Sportarten aufgebaut. Auch das Bewertungsmarketing wurde weiterentwickelt.
- Aufbau von Brevo-Automationen
- Differenzierung nach Interessen und Sportarten
- Weiterentwicklung des Bewertungsmarketings
Reichweite über mehrere Vertriebskanäle ausbauen
Das ADCELL-Partnerprogramm wurde betreut, neue Publisher wurden gewonnen und Produktfeeds für das Affiliate Marketing erweitert. Parallel wurden Google-Ads-Kampagnen und Anzeigentexte für relevante Kategorien optimiert. Mit der Einrichtung von Amazon Seller Central sowie der Vorbereitung und Übertragung von Produkten kam ein zusätzlicher Vertriebskanal hinzu.
- Betreuung des ADCELL-Partnerprogramms
- Gewinnung neuer Publisher
- Erweiterung von Produktfeeds für das Affiliate Marketing
- Optimierung von Google-Ads-Kampagnen und Anzeigentexten
- Einrichtung von Amazon Seller Central sowie Vorbereitung und Übertragung von Produkten
Welche Entwicklung erreicht wurde
Im Vergleich von April zu September 2026 lag der monatliche Backend-Umsatz rund 21 % höher. Der durchschnittliche Umsatz aus Käufen entwickelte sich zwischen Januar und Oktober 2026 um rund 51 %, der durchschnittliche Umsatz pro zahlendem Nutzer um rund 75 %.
Auch der Google-Ads-ROI erreichte im September 2026 seinen bisherigen Spitzenmonat innerhalb des betrachteten Zeitraums. Über die einzelnen Monate hinweg zeigte er jedoch deutliche Schwankungen.
Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der mehrere Wachstumsmaßnahmen parallel umgesetzt wurden. Sie lässt sich deshalb nicht einer einzelnen Shopanpassung oder Kampagne zuschreiben. Saison, Sortiment, Warenverfügbarkeit und Kampagnenmix beeinflussen die Werte ebenfalls.
Was andere Shopbetreiber daraus lernen können
Sortimentsbreite erfordert konkrete Einstiege
Wenn ein Shop mehrere Sportwelten abbildet, sollten saisonale Landingpages, Navigation, Filter und Sortierungen gemeinsam darauf ausgerichtet sein, Nutzer schnell zum relevanten Angebot zu führen.
Produktbundles müssen fortlaufend gepflegt werden
Bundles und Kombinationen sind keine einmalige Einrichtung. Sie müssen zu Sportarten, Sortiment, Nachfrage und Verfügbarkeit passen und deshalb laufend weiterentwickelt werden.
Mobile Kaufprozesse sind umsatzrelevant
Button-Überlagerungen und andere Reibungspunkte in der mobilen Ansicht können den Zugriff auf Warenkorb und Kaufabschluss beeinträchtigen. Kaufnahe Elemente sollten deshalb technisch nutzbar bleiben.
Wachstum entsteht durch Verzahnung
Shopoptimierung, CRM, Affiliate Marketing, Google Ads und Amazon entfalten ihren geschäftlichen Wert nicht isoliert, sondern als aufeinander abgestimmte Bestandteile der E-Commerce-Entwicklung.
Fazit
Das Projekt mit BPM Pro Shop zeigt, dass ein breites Sortiment nicht automatisch mehr Umsatz erzeugt. Entscheidend ist ein System, das Nutzer zur richtigen Zeit zu relevanten Produkten führt, passende Kombinationen verständlich macht und Kunden über geeignete Kanäle erneut erreicht.
Die fortlaufende Entwicklung verbindet deshalb Produktdarstellung, Bundles, saisonale Einstiege, CRM und Reichweitenkanäle. Erst das Zusammenspiel dieser Bereiche schafft die Grundlage dafür, auf wechselnde Nachfrage, Saison, Sortiment und Warenverfügbarkeit gezielt zu reagieren.
Wo verliert Ihr Shop aktuell Wachstumspotenzial?
Prüfen Sie, ob Nutzer passende Produktkombinationen schnell finden, Landingpages und Navigation zur aktuellen Saison passen, Shop, CRM und Marketing ineinandergreifen und kaufnahe Elemente auch mobil ohne Reibung funktionieren.
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